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<pre>„Wir haben kurioserweise immer noch die Chance, die Liga zu halten – und noch elf Spiele. Ich glaube, das gab es in der Bundesliga noch nie, dass man mit so wenig Punkten noch drinbleiben kann“, zeigte sich auch „Clubberer“ Christian Mathenia verwundert über die verhältnismäßig immer noch gute Ausgangslage im Abstiegskampf.  <p> Auch Timo Werner, der den HSV mit als Joker mit einem Doppelpack nahezu im Alleingang erlegte, glaubt, dass Mannschaft bald noch ein paar Schippen drauflegen könne. In Sachen Effizienz geht bei den Leipzigern allerdings nicht mehr viel.  <p>  Insbesondere die saft- und kraftlos absolvierte erste Halbzeit vermochte bestes Anschauungsmaterial zu liefern, weshalb den Süddeutschen in den vorherigen fünf Partien nur ein Punktgewinn beschieden war — qualitativ wurden die ersten 45 Minuten auf absoluter Sparflamme abgespult. <p> Nach einem jeweils überzeugenden Saisonstart ließ man es sowohl in Gelsenkirchen als auch in Ingolstadt zuletzt deutlich ruhiger angehen — was nun wohl zur Folge haben dürfte, dass der Verlierer des direkten Duells in der Veltins Arena unweigerlich in eine kleine Krise rutscht. <p>  Der gerechte Lohn blieb den Leverkusenern dann auch bei der Premiere vor heimischem Publikum versagt; angesichts der deutlichen Unterlegenheit schienen die Kraichgauer vor der Länderspielpause geradezu wie die Jungfrau zum Kind an ihren Punktgewinn gekommen zu sein.  </pre>


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<pre>Bei derart großen Unterschieden rückt natürlich auch eine Handicap Wette in den Fokus. Hier konnte ich recht ähnliche Werte entdecken. Ein RB-Sieg mit zwei Toren Vorsprung oder ein Mainzer Erfolg mit einem +2 Handicap – beides lohnt sich mit einer durchschnittlichen 1,90.  <p> Wie auch immer man die Gemütslage beim Brauseklub nun aktuell bezeichnen mag, wird den Gastgebern auch von Seiten der Wettanbieter der nächste Erfolg zugetraut:  <p>  Angesichts der Mainzer Offensiv-Flaute und der eigentlichen Defensiv-Stärke ist wohl mit wenig Toren zu rechnen. <p> Video: Ingolstadts Linksverteidiger Markus Suttner im Interview, inklusive kurzem Ausblick auf das Duell gegen Schalke (Quelle: YouTube/FC Ingolstadt 04) <p>  Auch das wieder straffer werdende Pensum verspricht der Überlegenheit der Hausherren einen beachtlichen Teil der Schärfe zu nehmen; schon zuletzt waren die Nachwehen des in Neapel gefeierten 3:1-Erfolges noch deutlich in der Commerzbank-Arena zu spüren gewesen.  </pre> 


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<pre> Dennoch ließe sich ein einfacher Punktgewinn im Borussia-Park mit Sicherheit deutlich leichter als das jüngste Remis gegen den HSV kommunizieren; trotz der sich zuspitzenden Probleme schicken die Fohlen schließlich noch immer einen unangenehm zu bespielenden Gastgeber ins Rennen.  <p> Die Breisgauer haben zwar mit nur acht Niederlagen die wenigsten Spiele von allen Vereinen in der unteren Tabellenhälfte verloren, jedoch mit nur sechs Siegen auch die zweitwenigsten „Dreier“ nach Wolfsburg, dem HSV und Mainz, die allesamt ex aequo nur vier Mal gewinnen konnten.  <p>  Die in der Vorbereitung gesetzten Duftmarken haben solche Erwartungen aber erst einmal nur bedingt zu untermauern vermocht: Gegen die etwas namhafteren Konkurrenten muteten vor allem die Leistungen der Defensive noch ausbaufähig an. <p>  Dennoch wird selbst der eine oder andere Bayern-Star die jüngsten Entwicklungen mit einem unterschwelligen Wohlwollen registrieren: So bleibt es etwa Franck Ribery in nächster Zeit sicherlich erspart, den Heimweg per Taxi in Angriff nehmen zu müssen. <p>  Nimmt man noch den Umstand hinzu, dass die „Knappen“ aktuell in der Bundesliga einen Lauf und zwei Spiele in Folge „zu null“ gewonnen haben, dann wird verständlich, dass die Wettanbieter den Gastgeber in der Favoritenrolle besetzt haben.  </pre>


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<pre> Nach elf sieglos absolvierten Spieltagen streifte Werder Bremen beim jüngsten 4:0 gegen Hannover endlich sämtliche Fesseln ab. Die erleichtert zur Kenntnis genommene Initialzündung wird nun aber schon in Leipzig wieder einem hammerharten Realitätscheck unterzogen.  <p> Zwar gingen die Leipziger früh in Führung, doch machten vor allem bei Flanken eklatante Fehler und hatten großes Pech.   <p> Gegen die Bayern gab es über die gesamte Spielzeit im Grunde keine zwingende Tor-Chance und die verunsicherte Mannschaft war für den Liga-Primus nicht mehr als ein Sparring-Partner. <p>  Kein Wunder, hatten sich unter den vier in die Startelf rotierten Spielern doch nicht zuletzt die für jeweils 15 Millionen verpflichteten Neuzugänge Burke und Keita befunden, denen bislang nur aus reinen Luxus-Gründen regelmäßigere Spielpraxis versagt geblieben ist.  <p> Noch dazu, weil der von Bookies favorisierte Tendenztipp auf Leverkusen nur in der Kombiwette oder bei entsprechend hohen Wetteinsätzen höhere Gewinne in Aussicht stellt.  </pre>


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<pre> In der vergangenen Saison ist dies jedenfalls gelungen. Da gewannen die Nullfünfer gegen die Hamburger mit 3:Dreifacher Torschütze war Danny Latza, für die Hanseaten traf Wood.  <p> Da sich der Verein den von Son auf Biegen und Brechen erzwungenen Abgang angemessen vergolden ließ, darf Bayer fortan auf die Dienste von Kevin Kampl und Chicharito bauen: fraglos namhafte Verstärkungen, die im besten Falle sogar das langfristige Fehlen von Aranguiz vergessen machen können.  <p>  Mutet das offensive Puzzle der Mainzer — etwa aufgrund der anhaltenden Suche nach einem Malli-Nachfolger — somit notwendigerweise auch weiterhin unfertig an, darf sich der Dortmunder Gast am Sonntag gleich über zwei unvermutet eintrudelnde Verstärkungen freuen. <p>  Mainz-Manager Rouven Schröder strahlte ebenfalls vor Freude: „Ich bin total stolz auf die Mannschaft und auf Trainer Sandro Schwarz. Er hat es durchgezogen und bis zum Schluss dran geglaubt. Weil er einfach ruhig geblieben ist und die Mannschaft es sehr gut umgesetzt hat.“  <p> Deutlich weniger Spaß hatte den Gästen bislang hingegen die Meisterschaft zu bieten — obwohl sich auch diese dank des in Freiburg gefeierten Auftaktsieges ziemlich vielversprechend angelassen hat.  </pre>


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